Winterlager 2026

Erschienen am 23. Januar 2026 in Allgemein

Isabel

Codewort: Blau. Juffileiterin.

 

Das Geheimnis des Frostgeist

Am 16. Januar 2026 war es für uns wieder soweit: Zeit, ins Lager zu fahren. Diesmal ging es nicht auf einen Zeltplatz sondern in ein Haus in Ettelscheid (Eifel). In Fahrgemeinschaften fuhren wir alle um 15:30 vom Truppheim in Dülken los und trafen alle gegen 17 Uhr am Haus ein. Nachdem die Zimmerbelegung geklärt und das Haus erkundet war, fanden wir uns alle im Essenssaal zum gemeinsamen Abendessen ein. Das Abendprogramm bestand erstmal aus Rätsel raten. Es galt, das Geheimnis des Frostgeist zu lösen, der sich – der Legende nach – in den Wäldern der Eifel umhertrieb und dafür sorgte, dass die Natur im Gleichgewicht blieb. Doch der Frostgeist brauchte dringend die Hilfe der Kinder, um ihren magischen Funken wiederzufinden. Hierzu wurden im Laufe des Abends von jeder Stufe Rätsel gelöst, und Zahlen erraten. Zum Abschluss wurde in großer Runde „Werwolf“ gespielt.

Am Samstagvormittag wurden nach dem Frühstück magische Amulette und Armbänder gebastelt, die am Nachmittag als „Eintrittskarte“ für das Stationenspiel fungierten. Die Kinder knüpften Freundschaftsarmbänder und brannten mit einem Brennstab Runen in Holzscheiben, um sie anschließend an einer Halskette zu befestigen.

Nach dem Mittagessen (Kaiserschmarrn) ging es dann auf in die Wälder rund um Ettelscheid. In Kleingruppen wurden die verschiedenen Stationen gesucht und bespielt. Ob Frostgeist werfen, Waldgeist besänftigen, Das Wissen der Alten anwenden – die Gruppen erledigten alles mit Bravour. Tragen wurden aus Stöcken und anderen gefundenen Materialien gebaut, Morsecode wurde per Halstuch weiter gegeben und entschlüsselt, eine Trinkflasche aus einem Lavasee gerettet, ohne selbst in den Lavasee zu treten und fleißig Puzzlestücke zur Lösung des Rätsels gesammelt. Kritisch wurde es, als die auf der Karte eingezeichneten Wege in der Realität nicht vorhanden waren. Hier hieß es improvisieren und querwaldein zu laufen.

Abends gab es die Auflösung der Puzzleteile und damit einhergehend einige Zahlenkombinationen, welche die Schlösser der Schatztruhe öffneten. Nebst Süßigkeiten hatte der Frostgeist auch ein paar Feuersteine, Feuerstahl und einen Magnesiumblock in der Schatztruhe gelassen. Aufgabe der Kinder war es, den Funken im wahrsten Sinne des Wortes überspringen zu lassen, um das Kaminfeuer zu entfachen.

Am Sonntagmorgen hieß es dann nur noch aufräumen und packen, bevor die Kinder in Fahrgemeinschaften wieder abgeholt wurden. Glücklicherweise schien die Sonne, sodass draußen noch ein paar Runden „Ninja“ gespielt und ein Spaziergang gemacht werden konnte. Um 14:30 Uhr machten sich die letzten Kinder und Leitenden auf den Weg zurück nach Viersen.

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